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Die liebe Nadine, Mrs. Coasting to FIRE, hat auf ihrem Blog die 1-Million-Euro-Frage gestellt und hierzu zu einer Blogparade (1 Million Euro: Das würde ich damit tun“ – Aufruf zur Blogparade – Coasting to FIRE) aufgerufen. Die Frage finde ich wirklich spannend! Also versuche ich mal meine ganz eigenen Antworten darauf zu finden und träume mich bei einer Tasse Tee in mein 1-Million-Euro-Leben.

Die 1-Million-Euro-Frage

Eine Million – das ist eine eins mit sechs Nullen. Als Zahl schon wirklich beeindruckend und schwer zu erfassen. Aber diese Zahl in Euro? Der absolute Wahnsinn! Was würde ich also mit einer Million Euro tun?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich dieser Frage eigentlich noch nie gestellt.

Dann hole ich mir mal einen Kaffee und fühle mal in mich hinein, was für Antworten in mir zu eben dieser Frage schlummern.

Ausgeben, sparen, spenden, anlegen?

Mit einer Summe auf meinem Konto, die meine momentane Vorstellungskraft ehrlich gesagt ein wenig übersteigt, könnte man viel anfangen, machen, bewirken, verändern. Also stellt sich mir als erstes die Frage: gebe ich die Million aus oder nur teilweise?

Da ich ein Mensch mit großem Sicherheitsbedürfnis (und zwar in allen Lebenslagen – nicht nur finanzielle) bin, ist die Antwort einfach! Ich würde auf gar keinen Fall alles ausgeben. Niemals! Das wäre quasi gegen meine Natur.

Aber ich habe auch Wünsche & Träume. Und diese würde ich mir ganz sicher auch erfüllen wollen. Was heißt wollen? Ich würde mir meine Wünsche & Träume mit einer Million Euro erfüllen.

Also würde ich das Geld ausgeben, aber nur zu einem gewissen Teil.

Die Antwort war gar nicht so schwer, wie ich dachte.

Wünsche und Träume

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich nur drei absolute Herzenswünsche, die ich mir mit dem Geld erfüllen würde.

Falls das mit der Million nicht klappen sollte, kann ich ja immer noch auf eine Gute Fee hoffen, die mir meine 3 Wünsche erfüllen.

mein erster Wunsch

Ich träume von einem klitzekleinen Häuschen am Meer.

Das Meer ist mein absoluter Wohlfühlort. Nirgendwo auf dieser schönen Welt bin ich so geerdet, so ganz bei mir wie bei einem Spaziergang am Strand. Nichts in der Natur klingt für mich schöner, als das Rauschen der Wellen.  Nichts bringt entspannt mich mehr, als stundenlang Muscheln zu betrachten und sammeln. Ich liebe das Meer!

Kennst du dieses Gefühl, am Strand zu stehen, über’s Meer bis zum Horizont zu schauen und sich dieser Größe, dieser Weite des Meeres bewusst zu werden? Dieser Moment bewegt mich jedes einzelne Mal, wenn ich das Meer sehe. Ich schmecke das Salz auf meinen Lippen, der Wind zerzaust mir die Haare und das Meeresrauschen klingt in meinen Ohren. Und plötzlich werden meine Sorgen und Probleme etwas kleiner, etwas weniger belastend, denn ich bin völlig im Hier und Jetzt und spüre, dass das Leben so wunderbar ist.

Und dieses Gefühl – diese Ehrfurcht (ein etwas großes Wort, ich weiß) vor dem Leben hätte ich gerne viel, viel öfters in meinem Leben. Am liebsten jeden Tag.

Und wie ginge das besser, als unmittelbar am Meer zu leben?

mein zweiter Wunsch

Eine Travel and Work Reise nach Asien in eine Orang Utan Auffangstation.

Menschen-Affen üben wahrscheinlich auf einige von uns eine große Faszination aus, eben wegen ihrer wahnsinnigen Ähnlichkeit mit uns. So auch auf mich. Und am heftigsten schlägt mein Herz für Orang Utans.

Diese Faszination geht zurück bis in meine Kindheit, die zugegebener Maßen, schone einige Zeit zurück liegt. Aufgewachsen in Berlin habe ich oft den Zoo besucht. Damals gab es dort noch das sogenannte Affenhaus, wo man die Affen in ihren Innen-Behausungen beobachten konnte. Nur getrennt durch eine dicke Panzerglasscheibe. Und eben an dieser Scheibe habe ich mir als Mädchen immer die Nase platt gedrückt an dem Gehege der Orang Utans. Einer von ihnen saß immer von innen direkt an der Scheibe. Und ich stand von außen direkt davor. Nur getrennt durch Zentimeterdickes Glas. Ich habe dies großartige Tier immer voller Begeisterung betrachtet.

Diese Hände, die genauso aussahen wie meine kleine Mädchen-Hände. Diese wunderschönen Augen, in denen man lesen konnte, genau wie in meinen Augen. Füsse, die meinen Kinder-Füssen so ähnlich waren, wenn auch um einiges geschickter. So wundervolle Tiere.

Damals wuchs in meinem Mädchen-Ich der Traum, nur ein einziges Mal eine Orang Utan Hand berühren zu dürfen. Nur einziges Mal. Ohne eine dicke Scheibe dazwischen. 

Umso bestürzter bin ich jetzt, wo ich kein kleines Mädchen mehr bin, dass wir Menschen diesen wundervollen Tieren ihren natürlichen Lebensraum so massiv streitig machen. Streitig, aus global wirtschaftlichen Gründen. Streitig, ohne das Bewusstsein, dass diese Tierart bedroht ist.

Deshalb würde ich mit Travel and Work in einer Orang Utan Station tatkräftig mithelfen. Denn es gibt Organisationen, die sich für den Erhalt und das Überleben dieser tollen Tiere einsetzten. Und hier würde ich so gerne einen kleinen Beitrag leisten wollen.

Würde ich die Chance haben, einen Orang Utan ein einziges Mal berühren zu können? Wahrscheinlich nicht. Und trotzdem würde ich es tun.

mein dritter Wunsch

Meinen Kindern soll es gut gehen!

Meine Kinder sind ein Großteil meines Lebens. Auch wenn sie inzwischen Teenager sind, ihren eigenen Weg gehen und mit beiden Beinen fest in ihrem eigenen Leben stehen. Ich bin ihre Mama und werde ihnen immer den Rücken stärken oder auch freihalten! Egal wie alt sie sind oder werden.

Da ich aus eigener Erfahrung aber weiß, dass das Leben immer die eine oder andere Überraschung für uns bereithält und auch manchmal unerwartete Wege nehmen kann – ganz egal wie alt sind – möchte ich, dass meine Kinder diesen Irrungen und Wirrungen begegnen können. Mental und charakterlich können sie das in jedem Fall. Davon bin ich überzeugt. Aber ich würde ihnen auch gerne die finanzielle Sicherheit mitgeben, die es im Leben eben manchmal braucht.

Was mache ich mit dem Rest?

Ok. Nach der Erfüllung meiner Wünsche wird ein erheblicher Teil der Million bereits verbraucht sein.

Was würde ich aber mit dem Rest machen?

Ich würde Spenden! Ich kann nicht alleine die Welt retten, überall dort wo sie Rettung bräuchte. Aber es gibt so zahlreiche Hilfsorganisationen, die sich den verschiedensten Bereichen und Aspekten verschrieben haben, um unserer Welt zu helfen, wo sie Hilfe braucht.

Ich würde eine Tierschutz-/Artenschutz-Organisation finanziell unterstützen.

Und eine Organisation, die sich um Rettung der Meere und Ozeane kümmert.

Und was dann noch da ist, würde ich tatsächlich anlegen wollen. Ich würde eine Anlageform toll finden, die mein Guthaben vermehrt wo ich aber auch an mein Geld problemlos wieder rankommen würde. Also nix, wo ich mich auf die nächsten Jahre festlege. Dafür habe ich nicht mehr das Alter. Aber auch kein Sparbuch, wegen der zu geringen Zinsen.

Wenn ich meine Wunscherfüllung und meine Spenden clever anstelle, hätte ich gewiss noch genug Geld, um meine Anlagemöglichkeiten zu streuen. Aktien, EFT, Immobilien, Krypto…. Ist mir vom Namen her alles bekannt. Die Entscheidung würde ich aber dann treffen, wenn sie auch tatsächlich ansteht.

Was würdest du mit einer Million Euro machen? Erzähl doch mal!

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